Bruschetta

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Bruschetta ist neben Pizza ein weiteres Gericht italienischer Küche, das als Arme-Leute-Essen erdacht wurde und später Karriere gemacht hat. Diese gerösteten Brotscheiben stammen aus Mittel- und Süditalien und sind heute auch bei uns elementarer Bestandteil der Antipasti (Vorspeisen). Im Ursprung werden diese mit einer Knoblauchzehe abgerieben, mit Olivenöl beträufelt und nach Geschmack mit Pfeffer uns Salz gewürzt. In Italien sind darum herum – je nach Landstrich – zahlreiche Variationen entstanden, etwa mit gehackten Tomaten und Basilikum, Schinken, (in den Abruzzen) gebratenem Schaffleisch oder Paprika. Erlaubt ist hier, was gefällt, auch Parmesan, Pecorino oder Kapern machen hier eine gute Figur.

Als „Unterlage“ dient zumeist Ciapatta oder Pane Filone, auch französisches Baguette kann man „zur Not“ einsetzen. Fettunta nennt sich eine Variante aus der Toscana, welche aus ungesalzenem Teig (Pane Sciocco) gebacken wird. An dieser Stelle haben wir Pane Filone eingesetzt.

Zutaten (4 Personen)

  • 1 frisches Brot
    Hinweis: Ciapatta und Pane Filone sind in gut sortierten Märkten erhältlich. Bei Aufback-Ware ist darauf zu achten, dass diese nicht aufgebacken, sondern geschnitten und dann in Scheiben einzeln im Ofen geröstet werden. „Am Stück“ aufgebacken und danach geschnitten erhalten die Scheiben nicht die gerösteten Schnittflächen, die hier benötigt werden.
  • 5 – 6 große Tomaten (im Foto unten werden 4 verwendet, da für 3 Personen konzipiert wurde. Bei bis zu sechs Tomaten für 4 Personen ist man auf der „sicheren Seite“)
  • 1,5. – 2 TL Zucker (ersatzweise 2 Würfelzucker)
  • 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
  • 5 Knoblauchgehen, fein geschnitten
  • Frische Basilikumblätter – im Rezept haben wir 5 Stängel verwendet, die Blätter abgezupft und ohne Stängel gehackt
  • 1 kleine Handvoll Petersilie, gehackt
  • Olivenöl
  • Balsamico-Creme
  • (Optional) frischer Parmesan

Zubereitung

  • Den Backofen auf 200° C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Die Tomaten halbieren, den grünen Strunk herausschneiden und die Kerne mit einem Löffel herauslösen.
  • In einer Pfanne mit Olivenöl mit der Unterseite hineinlegen, den Decken darauflegen und ca. 10 Minuten bei großer Hitze dünsten. Nach dieser Zeit lässt die Haut sich sehr leicht von den Tomaten lösen. Es kann hier vorkommen, dass die Tomaten dunkle Ränder bekommen. Ein Anbrennen ist aber nicht möglich, da Tomaten genügend Wasser enthalten.
  • Mit der Zwiebel und dem Knoblauch weiter erhitzen, den Zucker hinzugeben und die Tomatenstücke hierbei etwas zerkleinern.
  • Das Basilikum und die Petersilie untermischen und kurz mit weniger Hitze unterrühren, dann beiseite stellen.
  • Das Brot in 1 – 1,5 cm dicke Scheiben schneiden (pro Person haben wir 2 Scheiben gerechnet, und in unserem Rezept waren 3 Personen dabei). Schneidet man die Scheiben nicht gerade, sondern im 45°-Winkel (wie im Rezept der Karotten und Gurken beim Lachs auf krossem Kartoffel-Bett mit Thymian-Zitronen-Creme und Salat), fallen die Scheiben etwas größer aus.
  • Auf einem Rost für ca. 8 Minuten rösten.
  • Die gerösteten Scheiben mit etwas Olivenöl beträufeln und die Tomatensauce und dann wenige Tropfen Balsamico-Creme darübergeben.
  • (Optional) mit einigen Spänen frischem Parmesankäse bestreuen.

Das Hauptgericht an diesem Tag waren Rigatoni mit Salciccia in Tomaten-Rosmarin-Creme mit Pecorino.

Schwierigkeitsgrad
Zutatenbeschaffung
Vorbereitungszeit
Zubereitungszeit

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