
Pasta all‘ Arrabbiata entstammen der Region Latium in Italien, insbesondere aus der Stadt Rom. In den 1950ern/60ern war eine schärfere Note modern und wurde daher vorwiegend aus Peperoni und Knoblauch entwickelt.
Die verwendeten Peperoni sind persönlicher Geschmack. Man kann eingelegte oder getrocknete Schoten verwenden, gerade bei getrocktneten ist der Schärfegrad aber höher, und sehr scharf ist nicht Jedermanns Sache. Es gilt hier, sich langsam an die Schärfe „heranzutasten“.
Zutaten (für 2 Personen):
- 6 Peperonischoten (im Rezept sind es eingelegte), kleingeschnitten
- 5 große Tomaten
- 1 mittlere Zwiebel
- Knoblauch ( ca. 5 Zehen), gepresst
- 25 – 30 frische Basilikumblätter, abgewaschen
- 1/2 TL Chilipulver
- 1 kleine Handvoll Petersilie
- Rotwein
- Olivenöl
- Salz
- 250 g Pasta, im Rezept waren es Spaghetti
Zubereitung:
- Die Tomaten halbieren und die Strünke wegschneiden.
- In einer Pfanne Ölivenöl hinzugeben, erhitzen und die Tomatenhälten mit der Unterseite hineinlegen.
- Bei geschlossenem (!) Deckel ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze angaren, bis sich die Haut der Tomaten mit einer Gabel o. ä. einfach ablösen lässt.
- Weiter einkochen und die Tomaten dabei mit dem Löffel zerkleinern. Die Tomaten müssen nicht „püriert“ werden, sondern dürfen stückig bleiben.
- Die gewürfelte Zwiebel dazugeben, kurz weiter erhitzen.
- Die Peperoni und einen Schluck Rotwein hintzgeben und weiterköcheln lassen.
- Den gepressten Knoblauch, das Chilipulver und die Petersilie dazugeben.
- Die Basilikumblätter mit der Hand grob auseinanderzupfen und untermischen, nach Geschmack salzen.
- Die Pasta nach Anleitung kochen* und untergemischt oder getrennt servieren.
*Bereits erwähnt: Bei der Kochzeit etwa 1 – 2 Minuten unter den Herstellerangaben bleiben und immer wieder probieren. Um auf „Nummer Sicher“ zu gehen, werden Kochzeiten etwas über „al dente“ angegeben, was aber die Pasta gerne etschieden zu weich werden lässt. Nach dem Abgießen nicht mit Wasser abschrecken, da man dann die Stärkeschickt abwäscht und die Soße schlechter an der Pasta haftet.
Garniert wurde hier mit Parmesan.
Abbildungen: Tomaten vor und nach dem Abziehen der Haut.


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