Pizza (fast) wie vom Italiener

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Abbildung der von uns eingesetzten Bleche. Es gibt hier mehrere Hersteller, die Eigenschaften
sind aber fast immer die gleichen: Carbonstahl mit Beschichtung, hitzefest bis 230°C, Reinigung
von Hand und nicht in der Spülmaschine. Wir verwenden Formen von Kaiser.

Neue Küchen-Tools erfordern einen Test – als Freunde der mediterranen Küche darf natürlich Pizza nicht fehlen. Will man dieses zuhause nachahmen, kommt man an eine Grenze: Gastronomie-Pizzaöfen haben meist eine Steinplatte als Grundlage und liefern hohe Temperaturen mit kurzer Backzeiten. Da kommt ein heimischer Backofen erst man nicht dran, da man die Temperaturbereiche vielleicht erreichen kann, aber nur mit Backblechen bleibt Pizza u. U. in der Mitte weich, während der Rand durch ist oder schon zum Verbrennen neigt.

Wir sind hier über Pizza-Formen / Backbleche gestoßen, die dem entgegenwirken, günstig in der Anschaffung sind und den Wunsche einer „Pizza wie vom Italiener“ ein großes Stück in die richtige Richtung bringen.
Das „Geheimnis“ besteht darin, dass professionele Pizzaöfen Hitze von oben und unten gleichzeitig bringen und daher nicht nur der Belag den gewünschen Grad erreicht, sondern auch den Teig cross wird. Es gibt nun mehrere Produkte im Handel, die diesen Effekt mit etwas Übung ideal nachbilden: Pizzaformen mit gelochtem Boden. Diese Bleche haben meist auch kleine Füßchen, um einen Abstand zum Backblech zu gewährleisten, ideal ist aber der EInsatz auf Rosten und nicht auf einem Blech. Die Hitze erreicht hier aber nicht nur den Belag, sondern auch gleichmäßig den Boden, und insgesamt dauert der Backvorgang nur wenige Minuten.

Wir haben uns solche Pizzableche geleistet und sind selbst ohne Übung vom Ergebnis überrascht: Es ist schon im Ansatz eine andere Liga. Der Boden ist nicht matschig, sondern durchweg cross, der Belag wird so, wie er sein soll, sprich es schmeckt wirklich gut. Wir haben zwei Pizzen gleichzeitg gebacken, wobei beide über einem Rost und nicht auf einem Backblech liegen, die Backtemperatur lage bei 230°C Umluft mit 15 Minuten Backzeit. Getestet haben wir dies mit Fertig-Pizzateig, mit selbstgemachtem wird das Ergebnis natürlich noch besser.

Tipps zur Anwendung:

  • Den Teig ausrollen und die Pizzableche umgekehrt darauf legen, um eine „Schablone“ für den Teig zu erhalten.
  • Den Teig in die Form legen (die meisten Formen sind beschichtet und Ölen ist nicht notwendig) und den Rand hoch kneten, um auch den knusprigen Rand zu erreichen. Im Test waren wir zu sparsam, daher kommt dieser Rand im Beispiel nicht zur Geltung.
  • Den Boden wie gewohnt mit pürierten Tomaten und anderem nach Wunsch belegen. Dabei aber drauf achten, keinen Druck auszuüben, da der Teig sonst reißt und der Belag durch die Löcher im Pizzablech austritt.
  • Diese Bleche vertragen Temperaturen von bis zu 230°C, der Backofen muß also entsprechend vorgeheizt werden.
  • Der Rest sind Erfahrungswerte aufgrund des Ofens, den man zur Verfügung hat, der Teigmischung und der Backdauer. Dies hat man nach wenigen Versuchen aber heraus, und dann klappt eine Pizza nach Art des Hauses im Handumdrehen.
Schwierigkeitsgrad
Zutatenbeschaffung
Vorbereitungszeit
Zubereitungszeit

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