Kürbissuppe mit Kartoffeln, Karotten und Kokosmilch

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Der Kalender schreit seit dem 23.09.2026 nach Herbst, das Wetter schreit nach Herbst, unsere Küche schreit nach Herbst und unser Familienschwert schreit nach der Zerteilung von Kürbissen – dem können wir nicht entgehen. Genannte Frucht gehört in die Jahreszeit wie der Frühling zu Schneeglöckchen, und aus genau diesem Grund haben wir einen Kürbis waidmännisch zerlegt.

Den Hokkaido kennen wir seit dem 16. Jahrhundert, und in unserem Rezept der Kürbis-Kokos-Sauce haben wir diesen bereits fachmännisch zerteilt, aber da geht noch was. Wir beginnen die Herbst- und Cucurbita-Saison daher mit einer adäquat wärmenden Suppe, die nicht zwingend in die indische Ecke gehört, Kokosmilch und Curry (Gold Elefant) jedoch trotzdem in diese Richtung weisen und durchaus Lust auf „mehr“ machen, wir sind jedenfalls weiter am Thema. Das aktuelle besteht aus sehr wenigen Zutaten, und nur die Dauer der Kochzeit nimmt etwas mehr in Anspruch, weswegen unsere „4 Köche“ bei der Zubereitungszeit keinen abschrecken sollten, es überfordert wirklich niemanden. Eine einzige Hürde gilt es zu nehmen, da der Kürbis selber zerteilt werden muß und dies etwas Arbeit erfordert, geschmacklich entschädigt er aber durch dieses Rezept oder viele andere, die sich daraus entwickeln lassen.

Zutaten:

  • 1 Hokkaido-Kürbis, entkernt und in Würfel geschnitten
  • 800 g Kartoffeln, geschält ind in Würfel geschnitten
  • 4 Karotten, geschält und in dickere Scheiben geschnitten
  • 1 1/2 – 2 EL schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • Gemüsebrühe (nach Herstellerangaben oder nach unserem Rezept)
  • 400 ml Kokosmilch
  • 1 EL Ingwer-Pulver
  • 1/2 EL Piment
  • 2 EL Curry „Golden Elephant“
  • Salz nach Geschmack
  • 1 EL Olivenöl
  • 2,5 L Wasser
  • Sahne (optional)
  • Werkzeuge: Kartoffelstampfer und/oder Pürierstab

Zubereitung:

  • Den Pfeffer ohne Öl in einen großen Topf geben und mit großer Hitze kurz anrösten. Wir empfehlen auch hier Edelstahl-Kochgeschirr.
  • Kürbis, Kartoffeln und Karotten dazugeben und Wasser hinzugießen, so dass das Gemüse gut bedeckt ist (bei unserem Topf 2,5 Liter)
  • Gemüsebrühen-Pulver oder -Grundlage für 1 Liter Wasser dazugeben, aufkochen und auf mittlerer Hitze weiter köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Dies dauert eine Weile und kann immer wieder mit einem Kartoffelstampfer getestet werden.
  • Ist das Gemüse weich, das Ölivenöl dazugeben und mit dem Stampfer oder einem Pürierstab zu einer sämigen Suppe verarbeiten. Beim Stampfer wird die Suppe stückiger, was je nach Geschmack durchaus erwünscht ist.
  • Je nach Wunsch weiter einköcheln, bis die korrekte Konsistenz erreicht ist.
  • Die Hitze erhöhen (nicht mehr aufkochen!), die Kokosmilch hinzugeben und gut unterrühren.
  • Mit Piment, Curry, Ingwer und Salz (nach Geschmack) abschmecken und tellerweise servieren. Zur Deko kann ein Klecks geschlagener Sahne ohne Zucker und etwas Piment in die Tellermitte der Suppe gegeben werden.
Schwierigkeitsgrad
Zutatenbeschaffung
Vorbereitungszeit
Zubereitungszeit

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