Biersud (dunkle Biersauce) mit Zwiebeln

Kommentare

Es sind keine Kommentare vorhanden.

Aus der Rubrik „Saucen“: Zu unserem Rezept vom Krustenbraten hatten wir an anderer Stelle bereits unseren Biersud vorgestellt, wollen diesen aber nochmal separat zeigen, da er als Bestandteil eines kompletten Rezepts gezeigt wurde . Dieser Sud ist Standard in jedem Restaurant, welches eigenes Bier braut, und wir haben hier – wie erwähnt – schon vor längerer Zeit eine Sauce entwickelt, die auch zu Haxe etc. sehr gut passt. Wer bodenständige Küche mag, kommt voll auf seine Kosten und wird feststellen, dass das Nachkochen kein Problem ist.

Zutaten (bis zu 4 Personen):

  • 500 ml dunkles Bier. Hier kann jede Sorte verwendet werden, wir selber verwenden am liebsten Guiness, da es einen intensiv malzigen Geschmack hat
  • 100 ml Wasser
  • 2 große Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehe, gepresst
  • 300 g Schwarzwälder Schinken (oder vergleichbar) mit Schwarte, am Stück
  • Honig
  • Schweineschmalz
  • Sahne (optional)
  • 2 EL Majoran
  • 1 – 2 EL Kerbel
  • 1 EL Beifuß
  • 1 kleine handvoll Petersilie
  • Mehl (bei Bedarf)
  • Salz nach Geschmack


Zubereitung:

  • Den Krustenbraten wie beschrieben zubereiten.
  • Die Zwiebeln in Scheiben schneiden.
  • Die Schwarte vom Schinken trennen und den Schinken im Würfel scheiden.
  • In einem Topf etwas Schweineschmalz hineingeben, die Schinkenschwarte darin einige Minuten auslassen und dann die Zwiebelringe andünsten, bis sie weich werden.
  • Den Schinken würfeln, dazugeben und weiterbraten.
  • Wenn Zwiebeln und Schinken braun werden, mit dem Bier ablöschen und weiterkochen.
  • Ca. 2 EL Honig dazugeben.
  • Majoran, Kerbel, Beifuß, Petersilie und die Knloblauchzehen dazugeben und unter Rühren einkochen lassen.
  • Die Schwarte entfernen.
  • 100 ml Wasser hinzugeben.
  • Ist die gewünsche Konsitent nicht erreicht, etwas Mehl in heißen Wasser einrühren, über ein Sieb in die Sauce geben und bei größerer Hitze unterrühren, bis die Sauce dick genug ist.
  • Bei Bedarf salzen; der Schinken bringt bereits eine salzige Note mit, so dass dies je nach Sorte nicht notwendig ist.
  • Der Biersud besitzt eine gewisse – und gewollte – „bittere“ Note. Diese kann man bei Bedarf mit Sahne abmildern (in diesem Fall nicht mehr stark erhitzen).

Diese Sauce gab es mit Krustenbraten und Semmelnknödeln.

Schwierigkeitsgrad
Zutatenbeschaffung
Vorbereitungszeit
Zubereitungszeit

Noch keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert